Bauen in der zweiten Reihe

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Die engere Auswahl

Es ging mal wieder nach Bad Vilbel. Nach einigem Stöbern im Internet und den vorhandenen Broschüren, Katalogen haben wir uns entschlossen Nägel mit Köpfen zu machen und die Unternehmen Hanlo, Keitel, Helma die schon beim letzten Besuch in Bad Vilbel einen guten Eindruck gemacht haben erneut zu besuchen und konkrete Angebote nach unseren Vorstellungen einzuholen. Wie schon erwähnt, die meisten Kataloge sagen ja noch nichts über Preise aus. Neben den genannten Favoriten standen noch Bien Zenker, Baufritz, Büdenbender und Kampa auf unserer Besuchsliste.

Der Besuch bei Keitel war mehr als Informativ, der Berater machte einen äusserst sympathischen Eindruck und nahm sich sehr, sehr, sehr viel zeit für uns. Fast schien es uns das er nach dem Motto lebte, “je länger die beiden bei mir sind, desto weniger können Sie sich bei den Mitbewerbern beraten lassen”. Jedenfalls nahm er unsere Wünsche auf, errechnete gleich ein Angebot, beriet uns über das bin und wieder von Heizungssystemen ( ein wirklich schweres Thema) und stattete das Angebot mit verschiedenen Heizungsarten aus.
Fazit> Kompetente Beratung, sympathisches Auftreten zu einem Erstangebot der in unser Budget passte.

Als nächstes zu Helma, auch hier nahm sich der Berater so viel Zeit das wir schon langsam befürchteten den 3 Besuch nur noch knapp schaffen zu können. Bei Helma haben uns die so genannten Sonnenhäuser am besten gefallen. Der freundliche Herr schaute sich unsere Grundstücksbeschaffenheit an und versprach so bald als möglich bei uns vor Ort vorbei zu kommen um die Situation vor Ort genau zu betrachten um dann erst ein Angebot abzugeben. Er erklärte uns, das beim Bauen in der zweiten Reihe eine Menge Dinge zu beachten seien und diese sich natürlich im Angebot niederschlagen. Wie z.b. Baggerarbeiten, Baunebenkosten, Krankosten etc.
Fazit: Der 2te gute Termin an einem Tag. Berater erschien kompetent, offen und glaubwürdig.

Bei Hanlo wartete die erste Überraschung, diesmal war der Berater kein reiner Vertriebsmensch sondern der Berater wies sich als Finanzierungsexperte aus. Auch ihm trugen wir unsere Wünsche vor, wieviele Zimmer unser Haus haben soll, nach welcher Richtung ausgerichtet Stockwerke, etc etc.. Im Unterschied zu den beiden Beratern vorher, nahm er all unsere Wünsche auf und schlug dann einen fertigen Hausentwurf vor den er für uns berechnen lassen würde. Fazit: Ganz sachliche Beratung mit dem Hinweis das fachliche Details später mit der Bauleitung geklärt werden, bzw. er sich um die Beantwortung der Fragen kümmert und bei einem Termin vor Ort beantwortet werden können. Auch Klasse…

Da es bein Hanlo nun so schnell ging, gingen wir schnell noch zu Büdenbender. Dort erwartete uns ein Schauspielendernebenjobberater” der schnell ins Theater zur Probe wollte. Er nahm unsere Angaben in aller Kürze auf, und bot an ein Angebot erstellen zu lassen. Detaillierte Angaben? Besuch vor Ort? Alles nicht nötig bei Büdenbender ist alles Standard… na da sind wir ja mal gespannt.

Bei Kampa sind wir auch noch mal kurz vorbei, aber der Berater war so unangenehm das wir freiwillig nach 5 min gegangen sind. Das selbe Spiel hatten wir bei Bien Zenker, obwohl wir dort wenigstens noch unsere Kontaktdaten hinterlassen hatten.

Gesamtfazit:

Die ersten 3 Termine haben ungefähr 5 Stunden gedauert und für 3 weitere Termine haben wir ca. 25 min incl. Fussmarsch von Haus zu Haus gebraucht und genau so sortieren wir momentan unsere Favoriten:
Helma vor Keitel und Hanlo
Bin gespannt auf die nächsten Schritte.


Hausbau Kataloge und Broschüren

Warum sind die Hausbaukataloge und Broschüren fast immer ohne Preisbeispiele?

In einer ersten Orientierungsphase orientiere ich mich neben Geschmacksfragen wie Erker, 3ter Giebel, nur aus Glas, etc. doch auch am Preis. In der Regel hat man ja sein ungefähres Budget für den Hausbau schon zusammengestellt, und möchte wissen welcher Hersteller, welches Haus passt in diesen Rahmen. Doch die Hersteller, bis auf wenige Ausnahmen wie beispielsweise Bien Zenker, veröffentlichen ihre Grundpreise nicht. Erst auf gezielte Nachfrage bekommt man meist eine lapidaren Preisrahmen gennant, und bei manchen Herstellern auch nur wenn man ein Angebot anfordert. Schade eigentlich, da beschleicht mich immer der Eindruck die wollen mir etwas verheimlichen, sich nicht in die Karten schauen lassen. Derweil soll diese erste ungefähre Preisinformation ja nur zur Orientierung dienen, und somit nicht nur uns als Bauherren, sondern auch den Unternehmen selbst Zeit und Kosten durch z.B. Vermeidung von unnötigen Angebotsanforderungen, etc einsparen. Vielleicht kann mir jemand die Marketing und Verkaufsstrategie dahinter erklären, ich als Verbraucher verstehe sie nicht.


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