Streif erster Bauvorschlag 2
Nachdem der erste Termin mit der Streif-vertriebsdame-architektin aufgrund gesundheitlicher Probleme 3 Stunden vor dem Termin von Ihr abgesagt wurde warten wir nun auf einen alternativen Terminvorschlag. Auf eine Rückfrage erhielten wir die Auskunft das sie sich noch nicht besser fühle und uns einen Vorschlag übersendet. Das war vor 3 Wochen. Nach erneuter Rückfrage vor 1 Woche haben wir nun einen neuen Termin für heute und bei Ihr zu Hause bekommen.
Als wir an Ihrem Wohnsitz, einem altem Fachwerkhaus, ankamen, wurden wir freundlich mit Kaffee und Tee begrüßt. Recht rasch, nach nur ca. einer halben Stunde Smalltalk präsentierte Sie uns die Vorschläge und Ideen anhand von selbst skizzierten und Handgemalten Grundrissen. Die Grundrisse waren gut durchdacht, und wirklich auf uns zugeschnitten. Wir waren begeistert! Klasse so könnten wir uns das vorstellen! Bis uns auffiel, das wir über einen kleinen Punkt wie über Preise noch gar nicht gesprochen hatten, legte die Dame uns auch schon einen Werksvertrag hin.
Auf unsere zur Sprache gebrachten Überraschung ob der Vorgehensweise, meinte Sie, das wäre notwendig da Sie uns die Skizzen des Entwurfes sonst nicht mitgeben könnte. Für den Fall das wir später doch nicht mit Streif bauen wollten könnten wir ja in den nächsten 2 Wochen den Werkvertrag wieder kündigen. WOW! Das war schnell…!
Als wir den Preis vorsichtig, ja fast zaghaft ansprachen, zückte Sie den Taschenrechner und schrieb dann eine Summe in den Vertrag. WOW… so schnell kann ein Haus berechnet werden.
Aber so schnell waren wir einfach nicht, ohne den genauen Preis zu kennen, einen Bauvertrag zu unterschreiben, nur um die Skizzen des Entwurfes mit nehmen zu können? Als wir zum Entschluss kamen den Vertrag nicht gleich zu unterschreiben, nein eigentlich kam es uns nie in den Sinn beim zweiten Treffen einen Bauvertrag zu unterzeichnen, baten wir um Bedenkzeit und um Entscheidungsaufschub. Die Dame zeigte “vollstes” Verständnis, meinte aber wir sollten nicht so lange warten, da nächste Woche eine Preiserhöhung ansteht und dann das Haus Ca. 10% teurer wird….
So schön der Entwurf doch war, so sehr wir uns wünschen schnell zu bauen, das war uns einfach zu schnell. Wir versprachen der Dame das wir uns das noch mal überlegen, und uns gegebenenfalls dann bei ihr melden. Steht die Streif GmbH so unter Druck, das solche Vertriebsmethoden angewandt werden müssen? Oder nur ein Einzelfall einer einzelnen Verkäuferin?
Torsten
Hi,
welch Zufall, bei uns hat der Verkäufer letztes Jahr in Fellbach genau gleich argumentiert.
Steckt hier etwa System dahinter ?
Grüsse,
Torsten
Feb 02, 2010 @ 20:10
Frank
System oder nicht, macht Streif damit wirklich Geschäft? Gibt es Leute die ein Haus so “blind” kaufen?
Feb 03, 2010 @ 10:49